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Vom Betagtenheim zum Kompetenzzentrum für das Alter

Die Gründer

Es begann am 17. April 1972. Damals gründeten Karl Gasser als Präsident, Dora Stockmann als Aktuarin und Landschreiber Leo Omlin als Urkundsperson die Stiftung Betagtenheim Obwalden. Stiftungszweck: die Errichtung und Führung von Betagtenheimen im Kanton. Das Stiftungsvermögen betrug 408 353.40 Franken.
Dass die Stiftungsgründer damals weitsichtig waren, zeigt das Gründungsdokument. Darin steht unter anderem zu lesen: «... Im Kanton Obwalden ist bei der Gesamtbevölkerung von rund 25 000 Menschen der Anteil der betagten Männer und Frauen mit rund 4200 sogar über dem schweizerischen Durchschnitt. Die Bevölkerung unseres Kantons hat in den letzten 30 Jahren um rund 5000 Personen zugenommen. Wenn diese Zuwachsrate bis zum Jahre 2000 um wiederum 30 Jahre weiterprojiziert und dazu noch die weiterhin zu erwartende Erhöhung der Lebenserwartung mitberücksichtigt wird, dann verändert sich die Alterspyramide unserer Bevölkerung zugunsten der Betagten voraussichtlich auf ein volles Drittel der Gesamtbevölkerung ...»

Die Entwicklung

1979 war dann die Geburtsstunde der Residenz «Am Schärme». In den Folgejahren hat die Stiftung über 50 Millionen Franken in die Entwicklung investiert. Die Institution ist heute ein eigentliches Kompetenzzentrum für das Alter. Das Angebot umfasst Pflege- und Betreuungsplätze für insgesamt 140 Bewohnerinnen und Bewohner.
Ein weiterer Meilenstein war 2012 die Übernahme und Integration des «Kurhaus am Sarnersee». Trägerin beider Häuser ist die Nachfolgestiftung «Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung». Die Stiftung beschäftigt 215 Mitarbeitende (180 Vollzeitstellen, davon 22 Lehrstellen) und trägt damit stark zur wirtschaftlichen Wertschöpfung in Sarnen und Obwalden bei.

Die Zukunft

Der «Schmetterling» ist ein Zukunftsprojekt. Es geht darum, betagten Menschen einen Platz «Am Schärme» zu sichern. Denn es besteht dringender Handlungsbedarf. Mit dem Erweiterungsbau «Schmetterling» kann die Stiftung «Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung» zusätzliche Betreuungs- und Pflegeplätze anbieten. Im Kern geht es aber auch darum, den individuellen Bedürfnissen einer Gesellschaft Rechnung zu tragen, deren Mitglieder immer älter werden. Die neuen Betreuungs- und Pflegeplätze erlauben es den betagten Mitmenschen, in Würde und Eigenverantwortung, aber auch in Gesellschaft den Lebensabend zu verbringen. Es geht dabei auch um die Integration und Einbettung Alleinstehender in soziale Netzwerke, wie sie Alters- und Pflegeheime sind. Der «Schmetterling» ist der (Haus-)Schlüssel dazu.